„nordburgenland plus": Sechs neue LEADER-Projekte beschlossen
Obmann LAbg. Christian Illedits: „Rückenwind für Regionalentwicklung im ländlichen Raum"
Eisenstadt, 21. April 2008. - Die Lokale Aktionsgruppe (=LAG) „nordburgenland plus" - der Verein zur Umsetzung des LEADER-Förderprogramms in den Bezirken Neusiedl, Eisenstadt und Mattersburg - hat heute Abend die zweite Vorstandssitzung im Jahr 2008 abgehalten. Dabei wurden die nächsten sechs Projekte zur Umsetzung empfohlen.
„Mit insgesamt 62 Mitgliedsgemeinden sind wir nicht nur die größte Aktionsgruppe in Österreich, sondern haben auch einen besonders dynamischen Start hingelegt. Wir wollen die Regionalentwicklung im ländlichen Raum vorantreiben“, betont der Obmann des Vereins „nordburgenland plus“, LAbg. Christian Illedits.
Bei den neuen Projekten handle es sich um „besonders kreative Ansätze zur Stärkung der regionalen Tourismus- und Wirtschaftsstruktur“, so Illedits. Außerdem seien damit zusätzliche Impulse für den Arbeitsmarkt und eine Stärkung der regionalen Identität verbunden.
Zur Umsetzung empfohlen wurden u.a. folgende Vorhaben:
- „Kirschblüten“ – Förderung der traditionellen Mischkultur von Hochstammkirschen durch Auspflanzung von 1.000 Kirschbäumen und Maßnahmen zur Stärkung der Marke „Leithaberger Edelkirsche“
- Unterstützung einer Machbarkeitsstudie „Energieautarker Wirtschaftspark Pöttelsdorf“ – ein Projekt aus dem Aktionsfeld „Landwirtschaft und Erneuerbare Energie“
- Realisierung der Neusiedler See Panorama Kamera – ein Projekt der NTG unter GF Dietmar Keller
- Vermittlung des immateriellen Kulturerbes anhand des Projekts „Volks – Lieder – Schulen“ (Kooperationsprojekt aller drei burgenländischen LEADER-Aktionsgruppen)
- Förderung von Frauen in technischen Berufen mit Hilfe des Projekts „ROBERTA“ (Kooperationsprojekt aller drei burgenländischen LEADER-Aktionsgruppen)
Die Gesamtkosten der beschlossenen Projekte betragen € 325.000. Davon werden € 170.000 von der EU gefördert. Das entspricht einer Förderquote von ca. 53 %. „Selbstverständlich wird auch dem „bottom up“-Prinzip Rechnung getragen – denn sämtliche Projekte wurden direkt in der Region entwickelt“, betont Obmann Illedits abschließend.

