Sichtbar, nachhaltig und angreifbar.
Ein EU Interreg IIIC-Projekt, das in verschiedenen Bereichen den Austausch und die Zusammenarbeit dreier Regionen förderte, fand seinen Abschluss
Burgenland, Waldeck-Frankenberg und die Autonome Provinz Bozen-Südtirol haben im Gesundheitstourismus, erneuerbare Ressourcen, Kultur und Entwicklung regionaler Produkte als Marke zusammengearbeitet. Am 24. Oktober 2007 fand zu diesem Gemeinschaftsprojekt „Sustainability in Tourism and Resource Management“ (SiTaR) die Abschlusskonferenz in Bad Tatzmannsdorf statt.
Insgesamt wurden in „SiTaR“ 23 Projekte gefördert.
Angreifbare Projekte wie
- durch Nordic Walking Burn-Out vorzubeugen (Gesundheitstourismus),
- durch Biomasse seine Regionen unabhängig zu machen,
- die reinigende Wirkung der Mischwasserbehandlung im Nachklärbecken (Erneuerbare Energie) zu dokumentieren oder
- durch den Austausch von Kulturprojekten einen maßgeblichen Mehrwert für den Tourismus zu erzielen,
zeigen die Nützlichkeit von Fördermaßnahmen.
Was kommt nach SiTaR?
Hierzu ein paar Originalzitate aus der Abschlusskonferenz:
Landesrat Dr. Peter Rezar: „Die inhaltlichen Themen von SiTaR sind geradezu maßgeschneidert für das Burgenland. Das Burgenland befindet sich in der „Phasing out“-Phase und hier haben wir klare Zielvorgaben, die fast 1:1 übertragbar sind, mit dem was hier schwerpunktmäßig diskutiert und vorgestellt wurde.“
Landrat Helmut Eichenlaub: „Wir haben erfolgreiche Projekte durchgeführt und ich denke, dass wir diese Ergebnisse einer Untersuchung unterziehen müssen und daraus lernen. Diese Partnerschaft war für uns deshalb von großer Bedeutung, da wir von den Erfahrungen unserer Partner profitieren konnten. In der Zukunft muss man die Erkenntnisse in den Subprojekten untersuchen.“
Dr. Hansjörg Haller, Amtsdirektor der Abteilung Tourismus der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol: „Es waren sehr viele positive Erfahrungen. In Südtirol ist der Tourismus ein wesentlicher Faktor, der rund 26 Millionen Übernachtungen bringt. Auch wir haben das Problem, dass die Aufenthaltsdauer der Urlauber zurückgeht. Dementsprechend muss man neue Strategien entwickeln. Neue Märkte und Angebote müssen aufgebaut werden. Durch solche Kooperationen kamen auch neue Projekte zu Stande.“
Vertreter der EU-Kommission in Österreich, Dipl.-Ing. Karl Doutlik: „Gerade Projekte, wie diese hier, zeigen wie unheimlich wichtig es ist, in den Alpenländern derartige Kooperationen zu fördern.“
Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Projekthomepage: www.sitar.co.at
