Mobilitätszentrale Burgenland mit neuen Partnern und mehr Angebot
Mit ÖBB-Postbus und ÖBB-Personenverkehr als Partner ab Juli auch Fahrscheine im Kundenbüro am Domplatz erhältlich
Neue Partner, längere Öffnungszeiten, verbesserte Information: Knapp drei Jahre nach der Eröffnung der Kundenservicestelle am Eisenstädter Domplatz konnte mit den Partner ÖBB-Postbus und ÖBB-Personenverkehr das Angebotsspektrum deutlich verbessert werden.
Nach einer knapp zweimonatigen Einschulungsphase für die neuen Kundenberater von ÖBB-Postbus und ÖBB-Personenverkehr und nach Abschluss der erforderlichen Umbauarbeiten ist seit 1. Juli die Kooperation in Vollbetrieb. Dadurch konnten zahlreiche Verbesserungen im Kundenverkehr erreicht werden:
- Längere Öffnungszeiten:
Aufgrund der personellen Aufstockung ist die Mobilitätszentrale von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr geöffnet. Im Regelfall ist ein Mobilitätsberater zumindest bis 17.00 Uhr vor Ort.
- Verbessertes Angebot:
Buskunden können ab Juli Einzelfahrscheine sowie Wochen- und Monatskarten des Verkehrsverbunds Ostregion (VOR) in der Mobilitätszentrale erworben werden. In weiterer Folge ist es vorgesehen, auch Fahrscheine des Verkehrsverbunds Niederösterreich und Burgenland anzubieten.
- Mehr Kompetenz:
Die Mobilitätsberater der neuen Partner ÖBB-Postbus und ÖBB-Personenverkehr werden an fix vorgesehenen Tagen vor Ort anwesend sein und stehen selbstverständlich auch für Fragen abseits der alltäglichen Fahrplan- und Mobilitätsprobleme zur Verfügung. So steht der Berater der ÖBB-Personenverkehr dienstags für alle Fragen rund ums Bahnreisen zur Verfügung. Freitags geben kompetente Kollegen von ÖBB-Postbus Informationen zu Ausflugsfahrten, Fahrradtransporte etc.
„Durch die Partnerschaft mit ÖBB-Postbus und ÖBB-Personenverkehr ist es gelungen, den Kunden der Mobilitätszentrale ein verbessertes Serviceangebot zur Verfügung zu stellen," meint Roman Michalek, Leiter der Mobilitätszentrale Burgenland: „Komplizierte Abläufe, wie beispielsweise die Ausstellung von Freifahrtsausweisen können dadurch wesentlich vereinfacht werden, dadurch sind wir unserem Ziel, ein One-Stop-Shop für alle regionalen Mobilitätsfragen zu sein, wieder einen Schritt näher gekommen."
Entwicklung und Projekte der Mobilitätszentrale
Mit der Installierung der Mobilitätszentrale Burgenland im Oktober 2006 wurde den Buskunden am Eisenstädter Domplatz eine zentrale Anlauf- und Servicestelle zur Verfügung gestellt. Dadurch konnten bestehende Zugangsbarrieren zum ÖV durch oftmalig mangelhafte oder fehlende Information über Abfahrtszeiten, Anschlussverbindungen, Fahrzeiten und -preise verringert werden. Außerdem sollte durch den professionellen Auftritt der geschulten Mitarbeiter eine neue Qualität der Mobilitätsberatung und des Mobilitätsmanagements etabliert und so der Umstieg vom privaten Pkw auf den ÖV bzw. den Radverkehr erleichtert werden. Bis Ende Juni 2009 nahmen bereits mehr als 12.000 Kunden dieses Informationsangebot in Anspruch - Tendenz steigend.
Neben den klassischen Aufgaben einer Mobilitätszentrale (Fahrgastinformation, Mobilitätsberatung, Beschwerdemanagement) werden hier im Auftrag der Verkehrskoordination des Landes auch Projekte des Öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs abgewickelt, wie zum Beispiel:
- nachtaktiv - Spätverbindungen mit Bus und Bahn in der Region, sowie von und nach Wien;
- nextbike Burgenland - automatisches Radverleihsystem rund um den Neusiedler See
- Online-Radroutenplaner
- Masterplan Radverkehr Burgenland
- Nova-Rock Shuttle 2007, 2008, 2009
- Müllendorf Shuttle - Online-basiertes Zubringer- und Abholsystem zum und vom Bahnhof Müllendorf
- Innovatives Fahrgast- Informationssystem entlang der B 50 mit elektronischer Fahrplananzeige
- Pedibus VS St. Georgen - Schulwegbegleitung für Volksschulkinder
- Verkehr im Umweltverbund - Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung an den Schnittstellen des Öffentlichen Verkehrs für Fußgänger und Radfahrer (z.B. überdachte Fahrradständer an Bahnhöfen)
Außerdem konnte sich die Mobilitätszentrale durch die Organisation themenspezifischer Arbeitskreise und Projektgruppen (z.B. ARGE Fahrradverkehr, Festspielverkehr Mörbisch - St. Margarethen, EURO 2008,...) zu einer zentralen Koordinationsdrehscheibe für Verkehrsfragen des Burgenlandes etablieren und trägt dazu bei, die Kommunikation der unterschiedlichen Beteiligten (z.B. Tourismus, Veranstalter, Verkehrsunternehmer, Gemeinden,....) zu verbessern und Projekte effizienter abzuwickeln.
Zusätzlich zur Mobilitätszentrale werden am Domplatz mit der Errichtung eines innovativen Informationssystems durch eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastinformation neue Maßstäbe für die Bus- und Bahnkunden gesetzt. Durch auffälliges Design und modernster Technologie etabliert sich das Burgenland als Vorreiter im Bereich der modernen Fahrgastkommunikation.



